Bericht der Leitungskonferenz SBV in Sargans
Traditionsgemäss treffen sich die Leiter der SBV Regionen im Herbst zu einer zweitägigen Leitungskonferenz welche dieses Jahr in Sargans bei der Region Ost stattfand.
Leitungskonferenz Sargans
Die Zentralpräsidentin stellte als Erstes die neue SBV-Homepage vor. Das Design lehnt sich demjenigen der SEV-Homepage an. Zurzeit stehen noch die nötigen Übersetzungen an, doch Elisabeth Jacchini hofft, die neuen Seiten unter der bekannten Adresse www.sbv-online.ch Anfangs November aufschalten zu können.
Zusammenarbeit in Basel mit dem VPV
Die Unterverbandspräsidenten VPV und SBV setzen alles daran, für die Mitglieder des E-Tors in Basel eine geeignete Plattform zu finden. Es haben sich bereits Betroffene bereit erklärt in einem neuen Vorstand zusammenzuarbeiten. Die Mitglieder kommen aus den beiden UV VPV und SBV, und so wird die Zusammenarbeit in Form einer Arbeitsgemeinschaft stattfinden. Das Präsidium für die Arbeitsgemeinschaft im E-Tor fehlt noch und solange kann dieses Projekt leider nicht umgesetzt werden. Eine Mitgliederversammlung für die ehemaligen KSC FR Mitglieder hat noch nicht stattgefunden. Diese wird einberufen, sobald Konkretes über die Arbeitsgemeinschaft vorliegt, ansonsten müssten die SBV-Mitglieder in die Regionen Nordwestschweiz (d) und Arc jurasien (f) integriert werden.
Werbung
Die Leitungskonferenz begrüsst Gilberte Imboden in der Runde. Zusammen mit der Zentralpräsidentin wird sie ab sofort Werbe-Aktionen in den Regionen organisieren und den Regionen als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Neben Neumitglieder-Werbung soll auch die Pflege der bestehenden Mitgliedschaften auf dem Programm stehen.
Die LK genehmigte die vorliegenden Regionen-Budgets und nahm die Nominationen zu Händen der Delegiertenkonferenz vor. Für die Wahl in den SEV-Vorstand werden vorgeschlagen:
Elisabeth Jacchini (ZP, gesetzt), Patrick Bellon (Vize-ZP zusätzliches Mitglied), Alois Bucher (Ersatzmitglied).
An dieser Leitungskonferenz gab es auch genügend Zeit für einen Austausch zwischen den Regionen. Nicht verhehlt wurde die schwierige Suche nach neuen Leuten für die regionalen Vorstände und insbesondere für die Leitung der Regionen Zentralschweiz und Ost.
Besuch im Eisenbergwerk

Zentralpräsidentin Elisabeth Jacchini im Bergwerk
Zwischen den Sitzungen besuchte die Leitungskonferenz das stillgelegte Eisenbergwerk Gonzen. welches der bedeutendste Bergbauort der Schweiz darstellt. Es besteht aus einem Gewirr von ungefähr 90 Kilometer Stollen und Galerien, welches zwischen 320 bis gegen 1500m Meereshöhe angelegt wurde. Der Abbau des Gonzenerzes ist ab 200 v.Chr. nachgewiesen. 1315 wurden Schmelzanlagen urkundlich erwähnt. Das wegen seiner Härte geschätzte Gonzeneisen wurde ein wichtiger Rohstoff in der alteidgenössischen Waffenproduktion. Das Bergbauinventar von 1771 gibt Einblick in Bergwerk und Arbeitstechnik. Die Eisenbahn wurde erst genutzt um das Erz abzuführen und später führte der Billigimport zu einem Einbruch. Die Eisenbergwerk Gonzen AG wurde 1919 gegründet und beschäftigte im Jahr 1920 150-180 Personen. 1942 förderten 380 Bergarbeiter 116'000 t Erz. Wegen sinkender Weltmarktpreise wurde der Erzabbau 1966 eingestellt, die Abbaukonzession blieb aber bestehen. Die Arbeiter galten als ausgewiesene Fachkräfte und fanden nach der Schliessung des Werkes ohne Probleme neue Arbeit. Beeindruckt hat die Besucher ebenfalls die Solidarität unter den Arbeitnehmenden, welche bereits im 19. Jahrhundert eine Art AHV gründeten, welche die Waisen und Invaliden unterstützte.

Mitglieder der Leitungskonferenz im Bergwerk
