SBV Logo SEV Logo
01. Sep 2010 SBV und VPV prüfen eine Fusion der beiden Unterverbände

Auf dem Weg in eine gemeinsame Zukunft

Der SBV und der VPV haben viele Gemeinsamkeiten, deshalb wird auch seit einiger Zeit über ein Zusammengehen gesprochen. Die Vorzeichen stehen günstig.

Ein Arbeitstreffen in konstruktiver Atmosphäre.

Ein Arbeitstreffen in konstruktiver Atmosphäre.

In den beiden Unterverbänden SBV und VPV sind die SBB-Mitarbeitenden organisiert, die in den Büros arbeiten – im Verkauf und im Stellwerk, in den zentralen oder in den technischen Diensten. Hier sind auch die Fach- und Führungskader der SBB organisiert. So liegt eine Annäherung dieser beiden Föderationen eigentlich auf der Hand. Die Delegiertenversammlungen von SBV und VPV haben den Zentralpräsidien den Auftrag erteilt, enger miteinander zusammenzuarbeiten und auch eine mögliche Fusion zu prüfen. Diese Zusammenarbeit funktioniert im Ansatz auch schon recht gut: Die ZP arbeiten in enger Tuchfühlung miteinander, beide Unterverbände betreiben zusammen mit dem BAU und dem SEV-Sekretariat eine Kaderpolitik. Eine gemeinsame DV hat im Mai 2010 stattgefunden und nun sind auch Kontakte auf der Ebene Sektionen/ Regionen gefragt und angelaufen.

Fusion wird näher geprüft

Am 18. August traf sich eine gemischte Arbeitsgruppe zur ersten Sitzung. Sie hat von den Delegierten den klaren Auftrag erhalten, eine Fusion einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Bis Ende Jahr soll sie verschiedene Varianten evaluieren, die dann den Delegierten zur Auswahl vorgelegt werden können. Danach soll die Feinarbeit an die Hand genommen werden.

Präsident und Zeitplan sind bestimmt

Die Arbeitsgruppe wählte Rolf Feier vom VPV Bern zu ihrem Präsidenten (rfeier@ sunrise.ch) und verabschiedete einen groben Zeitplan für die Bearbeitung der gestellten Aufgabe. Sie ermittelte die Bedürfnisse der Mitglieder an eine neue Organisationsform und begann Überlegungen anzustellen, wie eine solche aussehen könnte. Im Augenblick ist der Ideenfächer noch ganz weit geöffnet. Es soll verhindert werden, dass vielleicht gute Ansätze zu früh fallen gelassen werden könnten, nur weil man sie als zu wenig realistisch sieht. Die kritische Analyse von Pro und Kontra und namentlich auch die organisatorischen und finanziellen Randbedingungen werden dann in einem weiteren Schritt aufzeigen, was machbar ist und in welche Richtung die Aktivitäten gezielt gerichtet werden müssen.

Breiter Meinungsbildungsprozess geplant

Das Jahr 2011 soll dann der Meinungsbildung dienen. Dann werden die Vorschläge mit der Basis diskutiert werden. Der Meinungsbildungsprozess in den Sektionen soll dazu beitragen, dass die Verantwortlichen von SBV und VPV einen solchen möglichen Weg mit den Mitgliedern gehen und nicht ohne sie – und das im Gleichschritt miteinander. Die bei der einstmals angestrebten Fusion SEV-GeKo gemachten Fehler sollen nicht wiederholt werden. Diese Meinungsbildung ist uns sehr wichtig, denn: Der SBV oder der VPV, das sind die Mitglieder – und nicht die Funktionsträger!

An dieser Stelle werden wir regelmässig informieren und versuchen, auch auf diese Weise den Dialog zu pflegen.

sh/ej

Suche