Viele Fragen zu Zürich Flughafen
Bei Sprechstunden im Fernsteuerzentrum Winterthur sind viele Fragen aufgetaucht, was den Umzug nach Kloten angeht.
Eines vorweg: Die Begleitmassnahmen für die Zentralisierung der Betriebszentralen gelten gesamtschweizerisch. Die regionalen Umstände werden jedoch separat mit Einbezug der Personalkommission geprüft.
SEV und SBV haben festgestellt, dass die Informationen zu diesem Thema teils schlecht fliessen, teils auch falsch verstanden werden. Deshalb führten SEV-Gewerkschaftssekretar Urs Huber und SBV-Zentralpräsidentin Elisabeth Jacchini zusammen mit den Peko-Vertretern der Infrastruktur, Manfred Schaffer und Alex Bringolf, im Fernsteuerzentrum Winterthur Sprechstunden durch. Weitere Standorte werden folgen.
Die Anliegen der Betroffenen sollen nun, je nach Zuständigkeit, von der Peko behandelt oder im Begleitausschuss eingebracht werden.
Wesentliche Fragen betreffen den Arbeitsweg. Einerseits wurde gefragt, ob auch in Winterthur Parkplätze angeboten werden, andererseits verfügen 10 Betroffene nicht über ein Auto, einzelne nicht über den Führerausweis. Es könnten Fahrgemeinschaften mit Mobility-Autos gebildet werden, wobei die SBB als Abonnent auftreten müsste.
Eine weitere Sorge sind die Grossraumbüros; vor allem für die Avor sollten nicht mehr als vier Personen im gleichen Raum arbeiten; anscheinend sind aber bis 10 Arbeitsplätze vorgesehen. Schliesslich sind auch die künftigen Arbeitsformen und die Anstellungsbedingungen weiterhin unklar. ej/pmo
Urs Huber, Elisabeth Jacchini, Manfred Schaffer und Alex Bringolf stehen für Auskünfte zur Verfügung.
