Info-Veranstaltungen zur Fusion wenig gefragt
Die Arbeitsgruppe für die geplante Fusion zwischen dem VPV und SBV hat Vorschläge für mögliche Organisationsformen eines fusionierten Unterverbands erarbeitet. Sie wollte diese Vorschläge und Ideen nun mit den Mitgliedern diskutieren, ihre Ideen aufnehmen und gemeinsam möglichen Lücken nachspüren.
In den letzten Wochen fanden dazu in der ganzen Schweiz Info-Veranstaltungen statt. Vielleicht waren die Mitglieder durch das neue Lohnsystem Toco zu sehr beschäftigt und betroffen, sodass kein Platz blieb für innovatives Mitdiskutieren, oder aber das Vorhaben interessiert sie schlicht und ergreifend nicht. Vielleicht sind die Meinungen auch bereits gemacht. Die Beteiligung an den Anlässen hielt sich jedenfallsw sehr in Grenzen. Die wenigen Teilnehmenden haben jedoch äusserst wichtige und wertvolle Ergänzungen, Ideen und Wünsche angebracht. Die Diskussionen waren sehr engagiert und konstruktiv. Wollte man eine Hitliste der meistgeäusserten Wünsche und Einwände zusammenstellen, so würden an erster Stelle die Führung des neuen Unterverbands und die dazugehörende Organisationsform in den Sektionen stehen. Der etwas höhere Mitgliederbeitrag für die Mitglieder VPV war auch immer Thema, aber ohne dass die Betroffenen grosse Abneigung zeigten – sie wollen vor allem einen Gegenwert dafür sehen. Einig waren sich die meisten Teilnehmenden, dass sie der Variante mit der professionelleren Organisationsform den Vorrang geben würden.
Das weitere Vorgehen sieht nun so aus, dass die Arbeitsgruppe die aufgenommenen Ideen und Einwände aufarbeitet, damit sie den Delegierten zwei bereinigte Varianten vorlegen kann. An der gemeinsamen DV im Herbst 2011 werden sich die Delegierten für eines der beiden Modelle entscheiden. Anschliessend wird die Arbeitsgruppe zuhanden der DV vom Mai 2012 eine definitive, in allen Details – bis hin zu den Statuten – ausgearbeitete Version der neu zu bildenden Organisation erstellen. Sagt die DV Ja zur Fusion, wird eine Urabstimmung unter den Mitgliedern die definitive Entscheidung bringen. Die Fusion erfolgt, wenn zwei Drittel der Abstimmenden zustimmen.
Für weitere Fragen, Inputs und Ideen stehen die beiden Zentralpräsidien (Roland Schwager, VPV, und Elisabeth Jacchini, SBV) jederzeit gerne zur Verfügung.
Elisabeth Jacchini, Zentralpräsidentin SBV
