SBV Logo SEV Logo
31. Okt 2009 Versammlungsbericht Region Nordwestschweiz

Vom Lällekönig zum Rebhaus mit dem Grabmacherjoggi

Basel eine Monarchie? Ihre Majestät, der Lällekönig, mischt sich zwar nicht in die Politik ein, doch an der Schifflände ist des Herrschers Präsenz spürbar. Gleich zweifach am 1914 erbauten Haus Schifflände 1 sowie ein dritter König vom Haus Eisengasse 1 strecken ihre Zungen gegen Norden, Kleinbasel, aus.

Beim Stadtmodell

Beim Stadtmodell

Die Versammlung begann mit einem interessanten Stadtrundgang von der Schifflände zum Versammlungslokal, dem Rebhaus.

Für sein Arbeitsgerät, einer Schaufel, musste der Grabmacherjoggi einen Waffen(trag)schein lösen. Ohne diesen dürfte er die Schaufel sonst nicht auf seinen Rundgängen mitnehmen. Mit weiteren träfen Sprüchen kam sogar die Idee auf, ihn an Lohn- und GAV-Verhandlungen zu entsenden. Erwin Schwarb, Präsident des Stiftungsrates der PK SBB, präsentierte den Anwesenden die neusten Zahlen über die aktuelle Rendite sowie Deckungsgrad. Anschliessend diskutierten die Teilnehmer über die getroffenen Sanierungsmassnahmen, vor allem über die Beteiligung der Mitarbeitenden. Die Teilnehmer waren klar der Meinung, der Bund müsse nun endlich seine Versprechungen einlösen und die PK ausfinanzieren. SBB und ihre Mitarbeitenden hätten in der Vergangenheit ihren Teil zur Sanierung erfüllt. Es kann nicht sein, dass uns die Politiker weiterhin benachteiligen, sie sollen endlich Taten liefern und der PK SBB die ausstehenden Beiträge sprechen.

Paul Christen wurde nach 46 Jahren SBB pensioniert. Alex wünschte ihm weiterhin Gesundheit und alles Gute, Paul durfte dabei seine Pfeffermühle in Empfang nehmen.

Einige Anwesende wunderten sich, dass gemäss einem Inserat in der SBB-Zeitung Transfair erreicht haben soll, dass die SBB einen so hohen Beitrag an die Sanierung der PK SBB bezahlen will. Ebenso sei Transfair massgeblich beteiligt, dass Securitrans Mitarbeitende der Rangierbahnhöfe übernehmen wird. Dabei war Transfair an zwei von drei Verhandlungsrunden gar nicht anwesend. Die Gewerkschaften sollten zusammenhalten und gemeinsam dem Arbeitsgeber gegenübertreten. Selbstruhm und sich gegenseitig Mitglieder abjagen passt nicht ins Bild einer Verhandlungsgemeinschaft, konzentrieren wir uns doch auf unsere Gewerkschaftsarbeit. Um 19 Uhr konnte Alex Bringolf die Versammlung mit dem obligaten „chömed guet ham“ schliessen.

Preesi Alex Bringolf

Suche