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10. Nov 2010 News Regionen

Herbstversammlung SBV Nordwestschweiz

Die drei schönsten Tage beginnen jeweils um 4 Uhr in der Frühe, das wäre für unsere Herbstversammlung etwas übertrieben - wir beginnen um 14 Uhr und machen auch nicht 3 Tage.

Nach dem Kellerabstieg begrüsste der Preesi die zahlreichen Teilnehmer und unsere Zentralpräsidentin, Elisabeth Jacchini. Die Versammlung erhob sich zum Gedenken an Kollege Dominik Mändli, Betriebssekretär Dual von Bern sowie dem ehemaligen ZP SBV Walter Kobi.

Das Protokoll der Frühjahrsversammlung wurde einstimmig genehmigt. Die frisch pensionierten Kollegen, Manfred Baumann und Carmine Di Rocco, hatten sich für die Versammlung entschuldigt, die Verabschiedung erfolgt noch. Seit dem Frühjahr konnten wir zwei Neumitglieder aufnehmen, das Begrüssungsschreiben folgt. Dass Werbung wichtig ist zeigen auch unsere Werbebesuche des SBV, am 26.10. von Gilberte und Rolf in Basel P. Die Beiden führten interessante Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, wir hoffen auch auf weitere Neumitglieder. Die Besuche werden 2011 weitergeführt.

Nach der Unterschriftensammlung und der Übergabe der Petition mit 7200 Unterschriften am 21.10. an Hr. Jordi war man interessiert, ob am nachfolgenden Tag endlich Bewegung in die Verhandlungsrunde gekommen war. Wie uns Elisabeth erklärte, war dies der Fall, doch sei man noch lange nicht am Ziel. Es könnten noch weitere Aktionen fällig werden, wir sollten uns bereit halten. Die Verhandlungsgemeinschaft prüft nun die Auswirkungen der «Angebote» auf die Mitarbeitenden, am 10. November tritt die GAV-Konferenz SEV zusammen und wird die Ergebnisse kritisch prüfen.

Weitere Diskussionsthemen danach waren die Begleitmassnahmen bei den Migrationen in die BZ und dem Besuch im OBZ Winterthur. Das Verkaufspersonal ist vermehrt den Aggressionen der Kundschaft ausgesetzt. Bei Streiks im Ausland, aber auch anderen Gründen, wird die Kundschaft ausfällig und manch ein Verkäufer, eine Verkäuferin weiss sich nicht zu wehren oder verhält sich scheinbar nicht richtig. Reklamiert später ein Kunde bei der SBB, wird das Personal in Benimmkurse beordert, da ja der Kunde immer Recht hat. Das Personal wünscht von den Vorgesetzten mehr Unterstützung und an den Schaltern ebenfalls Kleber, die auf die rechtliche Situation bei Übergriffen hinweisen. Auch bei Cargo ist einiges im Wandel, ein Teil der Mitarbeitenden muss schon wieder zügeln, dieses Mal nach Olten. Auch da gibt es noch einiges zu tun.

Nach diesen interessanten Ausführungen wurde an den Tischen bei einem Zvieri weiter diskutiert und Elisabeth, aber auch das Leitungsteam des SBV NWCH hat sich einiges notiert. Preesi Alex verabschiedete anschliessend die Teilnehmer mit dem obligaten - «chömed guet ham».

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